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Möglichst natürlich!

Dienstag, 10. März 2015 - 11:06 Uhr

ist die Kompromisslösung der Ernährung der einzige richtige Weg?

Die Idee hinter der Frage soll jetzt keine Ernährungsweise in Frage stellen. Denn jede Überzeugung hat auch seinen Ursprung. Jedoch darf keine Überzeugung jemandem aufgezwungen werden.

Über die letzten Monate habe ich mich mit dem Thema Ernährung näher befasst. Gut ich beschäftige mich damit schon deutlich länger. Ein abschliessendes Fazit habe ich jedoch bisher nicht erreichen können.

Wieso das?

Zum Einen gibt es unzählige Überzeugungen, die einem versuchen verschiedenes einzureden. Die meiner Meinung nach krasseste Variante sind die Vegetarier. Ich habe persönlich nichts gegen diesen Lebenstil, habe ich ihn auch bei meiner Suche nach der besten Lebensweise gestestet. Getestet klingt hierbei irgendwie komisch. Nichts desto trotz muss jede Art einmal beschnuppert werden, damit ein abschliessendes Urteil gefunden werden kann.

Bei dem Titel zu diesem Arttikel steht im Vordergrund, dass man sich möglichst natürlich ernähren soll.

Doch was ist natürlich?

Natürlich sind alle Lebensmittel, die nicht in irgendeinerweise weiterverarbeitet wurden. Hierbei spreche ich zum einen auch von Fleisch- und Milchprodukten.

Die erstaunlichste Erkenntnis dabei war, dass ich nach der längeren Phase wo ich keine Produkte mit irgendwelche Zusätzen konsumiert hatte, regelrecht das Gefühlt hatte nach den ganzen "angereicherten" Produkten, gerochen und geschmeckt habe. Kein Witz, die Wurst vom Vortag hatte ich noch aus irgendwelchen Gründen noch nach Tagen in mir.

Komisch? Unglaubwürdig?

Wohl kaum, denn bis heute ist nicht abschliessend geklärt was Geschmacksverstärker und künstliche Aromen in uns machen und wie lange sie in uns kleben bleiben.
Dazu hatte ich vor ein paar Tagen, als ich bei einem Landwirt war, der noch selbst schlachtet und produziert ein Aha-Erlebnis. Irgendwelche Räucherware aus dem Supermarkt um die Ecke, sorgt dafür, dass man diesen Geschmack mindestens den ganzen Tag mit sich herum trägt. Nach dem wahren Genuss der Produkte dieses Landwirts, schmeckt man das Produkt nur während des verspeisens, nicht jedoch danach. Das war wirklich erstaunlich. Von den Produkten dieses Meisters seines Faches, bin ich schon länger überzeugt. Keine unnötigen Zusätze.

Denn von diesen Zusätzen gibt es einen ganzen Berg.

Habt Ihr mal im Supermarkt auf die Zutatenliste geschaut?

Diese offenbart Euch nebenbei bemerkt nur einen Auszug aus der ganzen Suppe an Zusätzen. Und denkt bloß nicht, dass "ohne künstliche Zusätze" nicht bedeutet, dass gar keine Zusätze dabei sind. Ich habe mich schon oft gefragt, warum in Fleischprodukten so viele Arten von Zucker enthalten sein müssen.

Zucker

Fructose, Lactose, Glucose, Maltodextrin, Traubenzucker, usw. sind alles Zucker, zwar in der chemischen Struktur etwas von einander abweichend, doch im groben betrachtet alles das Gleiche. Wieso müssen in z.B. in einem Schwarzwälderschinken, der ja nur geräuchertes Fleisch ist, mehr als fünf Zuckerarten enthalten sein?

Mal ganz ehrlich, dass ist doch nur geräuchertes Fleisch. Also nachvollziehbar ist das nicht. Oder doch?

Doch ist es, weil durch die Zusätze etwas suggeriert wird, dass es eigentlich nicht wert ist zu kaufen. Ein hochwertiges Produkt, dass jedoch industriell schnell produziert wurde, statt in handarbeit über eine längere Zeit gereift zu sein.

Das gleiche gilt im Übrigen für alle anderen Produkte, die hergestellt werden müssen. Alles aus Milch wird in meist schnellen Verfahren, mit möglich geringem Kostenaufwand produziert und in die Regale gestellt. Das Marketing macht den Rest. Am Ende kaufen alle ein und fühlen sich nicht ganz so wohl.

Ich will definitiv nicht alles schlecht reden, denn es gibt auch gute Produkte, doch diese muss man suchen und finden.

Ein Weg in die Frischetheken kann hier schon sehr gut weiterhelfen und hierbei muss es nicht einmal Bio sein.

Wusstet Ihr das Bio nicht das Bio ist, was Ihr im Kopf habt?

Selbst bei den strengst kontrollierten Produzenten sind mehr als 20 Zusatzstoffe erlaubt. Ja richtig gelesen, ZUSATZSTOFFE.

Denkt einmal darüber nach was da alles enthalten sein kann.

Mit Sicherheit sind Bio-Produkte meist besser als konventionell produzierte Ware, dennoch muss es nicht immer Bio sein. Eine Bio-Kuh steht meistens auch nur im Stall herum und frist Stroh. So toll und romantisch lebt sie nicht, wie wir es uns in den Köpfen meist vorstellen. Woher sollen sonst die Massen an Biomilchpackungen herkommen?

Ein Produzent der mit Köpfchen an die Thematik herangeht kann mit etwas geschickt konventionell produzieren, wird besser sein als Bioware, jedoch auf Grund irgendwelche Richtlinien, kein Biosiegel bekommen. Dennoch ist die Ware 1A aber nur eine geringe Handelsklasse.

Das Auge isst mit!

Diese Aussage ist richtig und sollte um "Das Auge und Hirn kauft ein" ergänzt werde. Vor den Obstauslagen stellt man schnell fest was gut ausschaut. Auch die Nase findet zügig heraus was gut duftet. Da greift man einfach zu und fühlt sich gut aufgehoben.

Der Kopf ist ein wichtiges Instrument, wenn es darum geht gesund durch den Tag zu kommen. Am Besten ist es wenn man unverarbeitete Produkte kauft und diese möglichst frisch zubereitet. Möglichst frisch kann auch das Gemüse aus dem Eisfach sein, hierbei sollte jedoch auf Gemüse mit Zugabe wie Butter oder vorgewürzten Zutaten verzichtet werden. Alles was schon vorbereitet hat, will meistens schlechtere Qualität überdecken, so dass am Ende noch Geld gemacht werden kann. Dies sieht man in der Fleischtheke und bei den Milchprodukten sofort.

Welche Produkte kann ich nach meinen bisherigen Erfahrungen empfehlen:

- Frisches Obst, dabei nicht zwangsläufig auf Bio setzen, das ist quatsch und meist Geldmacherei.

- unverarbeitetes Fleisch, lieber selbst etwas Pfeffer und Salz drauf, mit Rosmarin verfeiner und Bingo hammerlecker

- frisches Gemüse und Pilze, hier auch Tiefkühlware ohne Zusätze (z.B. Erbsen)

Fragwürdige Produkte:

- Milchprodukte sind ein heikles Thema, weil die alle komplett verarbeitet sind. Ich bin mir in diesem Punkt noch nicht schlüssig.

- Wurst- und vorgewürzte Waren

- Fertiggerichte

Sind Markenprodukte zu bevorzugen?

Absolut nein. Eine Marke ist meist ein Großproduzent und das sorgt früher oder später dazu, dass dieser um preislich auf einer Ebene bleiben zu können, an irgendetwas sparen muss. Zwangsläufig ist dies nicht, jedoch überzeugen diese Firmen uns eher durch eine passende Werbung, statt mit gesunden Produkten.

Und wie mein Beispiel mit dem Landwirt von oben zeigt, ist meist der kleine Produzent um die Ecke besser und bietet meistens noch den besseren Service. Schliesslich ist er von einem wesentlich kleineren Kundenkreis abhängig und viel wichtiger Mundpropaganda führt schnell zu Aufstieg oder Fall.

Mein erstes abschliessendes Fazit ist:

Ab und an etwas aus der Naschecke ist völlig in Ordnung und wer knabbert nicht gerne mal ein paar Chips oder Kekse, ok und auch Schokolade. Aber das sollte eher als eine Art Belohnung dienen und nicht als Dauerdröhnung.

Etwas leckeres selbst Zubereitet hilft dabei über das nachzudenken, was man ist, dient als Entspannung und am Ende schmeckt es auch noch.

Also möglichst natürlich!

Gruß

Bernd


Elegant und passend gekleidet durch die Natur

Dienstag, 10. März 2015 - 08:50 Uhr

Servus liebe Freundinnen und Freunde von Skymountain.de,

der Winter niegt sich dem Ende und die kalten Tage sind fast gezählt. Fast und genau für diese noch kalten momente benötigen wir die passende und vor Allem warme Kleidung. Bei er Wahl der Outdoorklamotten, egal ob für Fotografen oder Wanderer, kommt es in erster Linie auf Belastbarkeit und Funktionalität an. Alle hier genannten Artikel gibt es auch für Mädels, ich habe jedoch nur die Herren-Versionen angegeben.


Die Belastbarkeit ist hier vor Allem für die Hose wichtig, die einige Hinknieen und -hocken wegstecken muss. Die Kniebereiche sind hier besonders stark belastet, daher sollte eine Outdooirhose dort auch stabil sein. Der Hosenboden muss übrigens auch auch verstärkt sein, zum einen, dass er unzählige Kilometer wegstecken muss und natürlich wenn man über Felsen rutscht, dies auch aushalten kann.

Gewöhnliche Outdoorhosen können solch eine Leistung meist nicht bieten. Vergangenes Jahr hatte ich meine Outdoorhose aus dem Hause Adidas in den Alpen dabei. Ansich ein sehr komfortables Kleidungsstück. Beim Klettern war hier der Stretchanteil sehr angenehm und alles funktionierte tadellos. Alles? Wirklich Alles? Die Hose war bereits seit längerem im Einsatz. Sie war rein optisch fehlerfrei, keine Löcher oder Risse. Beim Aufstieg ins Schwitzen gekommen floss der Schweiss natürlich Richtung Hose und wurde von dieser regelrecht aufgesogen, wie von einem Schwamm, das Resultat war, dass die Hose unterhalb des Bunds klatsch nass war. Das Material trocknet zwar relativ schnell, wenn keine weitere Feuchtigkeit nachgeführt wird, jedoch sieht es in der schweisstreibenden Phase nicht so toll aus.

Eine neue Hose mit noch besseren Eigenschaften musste also her. Besserer, stabilerer und vor allem schneller abtrocknend. Diese Hose habe ich zu mindest beim aktuellen Stand gefunden. Es handelt sich hierbei um die Outdoor-Hose Nils Trousers (http://amzn.to/1GmenSo) von Fjäl Rräven. Ich hatte mich für die Farbvariante Dark Olive entschieden und trage sie seither bei jeder Outdoor Tour. Die Vorteile liegen im Moment klar auf der Hand und die Herstellerangeben haben sich bisher bewahrheitet. Zum Einen schützt sie, durch die Maschenweite, vor Insektenstichen. Sie trägt sich sehr angenehm und sie ist lautlos, was sich in der Wildlife Fotografie als richtiger Vorteil erweist. Auch das verwendete G1000 trocknet sehr schnell ab. Bis jetzt bin ich mit dieser Hose voll zu frieden.

Fazit: die Hose ist nicht nur für die Natur schick, sondern kann einen bedenkenlos den gesamten Alltag bekleiden. Regelmässig imprägniert schützt sie vor Wind und Wetter, trocknet schnell ab und trägt sich absolut angenehm.

Nicht nur die Beine sind wichtig

Neben den Beinen ist der Oberkörper auch wichtig. Im Winter sollte es auch warm sein. Richtig warm und klimatisiert sind Fleece Jacken. Im Ernst ist hatte selbst an den richtig kalten Tagen nur die Fleece Jacke an, natürlich habe ich meine Skymountain-Sportjacke und -T-Shirt darunter ab. Nach längerem Überlegen und da meine alte Flesce-Jacke ausgedient hatte, habe ich mich für ein Flieece von Vaude entschieden. Genauer gesagt handelt es sich um die Jacke Mens Torridon SC (http://amzn.to/1BlKLVA).

Sie besitzt zwei ausreichend große Taschen, die so genäht sinc, dass man auch etwas innen hineinstecken kann. Das Fleece ist dick, fühlt sich sehr angenehm und weich an. Der Reißverschuss endet in einer kleinen Tasche, so dass man sich, wenn er ganz nach oben gezogen ist, nicht zwickt, kratzt. Und was bei Männern wichtig ist, den Bart nicht einklemmt und wodurch man sich verletzten kann.
Die Jacke fällt gefühlt etwas größer aus. Wer sie als Jacke, mit Pullover darunter tragen möchte kauft das Fleece in seiner Standard T-Shirt- oder Pullover-Größe. Soll das Fleece als Pulliersatz genutzt werden, empfehle ich eine Größe kleiner.

Fazit: Bei der Torridon SC handelt es sich um eine erstklassige Fleece-Jacke, die sehr angenehm zu tragen ist, sie ist sehr leicht und das Klima ist wirklich super. Ich kann die Jacke absolut empfehlen.

Kommen wir zu den Füßen, die alles ertragen müssen!

Über Wanderschuhe kann man philosophieren, was ist wahr, jedoch sollte man auch mit ihnen laufen können. Über die unzähligen Kilometer habe ich schon viele Schuhsohlen gequält und ja auch getestet. Denn immer ergab sich etwas, dass mich an diesen Störte. Selbst Schuhe, die von der Marke stammen, die ich aktuell sehr gerne Trage. Prinzipiell gibt es für mich nur eine Marke, die ordentliche Schuhe herstellt. LOWA. Angefangen habe ich bei anderen Herstellern, diese Schuhe lösten sich jedoch schon nach wenigen Wochen auf. In dieser Zeit hatte ich zwar schon mehrere Hundert oder gar Tausen Kilometer zurückgelegt, was für die meisten Schuhe schon ein absolutes Tiodesurteil darstellt. Doch haben sich nicht nur sehr schnell die Sohlen abgelaufen, sondern die Nähte platzten oder was besonders nervig war, die Schnürrsenkel rissen, nach nur wenigen Metern.

Momentan bin ich mit dem LOWA Lowa Khumbu II GTX (http://amzn.to/1GmmFtC), es ist ein Trekkingschuh mit hohem Schaft. Dies hat den Vorteil, dass zum Einen der Fuß stabilisiert wird und Geröll das gegen den Fuss rutschen könnte, nichts ausrichten kann. Die gesamte Konstruktion ist sehr durchdacht. Der Schuhe ist für tatsächlich für eine gewisse Zeit absolut wasserdicht, was ich bereits beim Fotografieren in einem Fluss getestet hatte. Nach einer Tour bin ich bis knapp unterhalb des Schaftendes im Wassergestanden und habe Langzeitbelichtungen gemacht, erst nach einigen Minuten wurde es etwas kühl im Schuh. Dies ist natürlich auch von der Imprägnierung abhängig, jedoch auch schlecht imprägnierte Schuhe schützen zuverlässig. Wer harte Sohlen gewohnt ist braucht über eine passende Einlegesohle nicht nachzudenken, jedoch für längere Touren, die vor Allem auf Asphalt stattfinden, sollte über ein weiches Fußbett nachgedacht werden. Ein großer Vorteil des Schuhs ist die Option, dass die Sohle getauscht werden kann, wenn sie einmal abgenutzt ist. Dieser Service wird relativ günstig vom Hersteller angeboten. Der Vorteil hierbei ist, dass der Schuh nicht mehr eingelaufen werden muss.

Fazit: Der Khumbu ist ein sehr stabilier und angenehm zu tragender Schuh, der unzählige Kilometer durchhält. Sollte die Sohle einmal getauscht werden müssen, geht dies direkt über den Hersteller.

DSC06221.jpg

Ich hoffe Euch hat der Einblick in meinen Outdoorkleiderschrank gefallen. Über Eure Meinungen freue ich mich und wünsche einen kilometer- und fotoreichen Tag!

Gruß

Bernd


Exotische Orte im Schwarzwald entdecken!

Donnerstag, 05. März 2015 - 13:53 Uhr

Servus liebe Freundinnen und Freunde von Skymountain.de,

die Tage war ich wieder für Euch auf der Suche nach tollen Orten für gemeinschaftliche Fotografietouren und -workshops.

Ich war an einem Ort, den ich schon aus Kindheitstagen kenne, und ich muss sagen, dass ich Ihn nun aus Fotografiensicht neu entdeckt habe.

Es ist die Hammer Location mit wahnsinnig tollen Motiven. Sei es die seltene und scheue Wasseramsel beim fischen, exotisch anmutende Rhododendron-Hänge und dazu passend einen mächtigen rauschenden Wasserfall.

Dieser Ort lohnt sich zwar zu jeder Jahreszeit, wird jedoch durch die Rhododendronblüte noch um mehrere Stufen gepusht.

Als Toping wird es noch ein weiteres Etappenziel geben, dass mit mehrstufigen Wasserfällen Euer Fotografenauge zu Tränen rühren wird. Abschliessend erwarten wir sehnsüchtig den Sonnenuntergang über dem Schwarzwald.

Einen genauen Termin kann ich leider nicht nennen, weil ich mich nach der Blütezeit richten muss und die kann je nach Witterung variieren. Ich grenze den Zeitraum auf Mitte Mai bis Mitte Juni ein. Näheres kommt sobald ich sicher weiss, dass alles passt.

Mein Tipp an Euch. Meldet Euch schon jetzt an. Reserviert Euch einen der begrenzten Plätze und reizt die Möglichkeiten Eurer Kamera aus!

Gruß

Bernd
www.skymountain.de - Lebe jetzt, nicht später!


Licht hat Qualitäten

Mittwoch, 25. Februar 2015 - 04:44 Uhr

sicherlich kennt Ihr den Spruch "Qualität statt Quantität", genau dieser gilt in Bezug auf das Licht auch in der Fotografie.

Anfangs denkt man in der Fotografie, dass je mehr Licht vorhanden ist das Fotografieren am Sinnvollsten ist. Doch das stimmt nicht ganz. Viel mehr kommt es auf die Lichtsituation an und natürlich auch auf das Motiv welches fotografiert werden soll.

Welche Lichtarten gibt es und kann man überhaupt von unterschiedlichem Licht sprechen?

Wenn man es genau nimmt, dann ist Licht eigentlich immer gleich. Photonen die von einer Lichtquelle ausgehen landen auf einem Objekt, werden zu einem Teil reflektiert oder adsorbiert. Das reflektierte Licht fällt zurück auf z.B. unser Auge oder den Kamerasensor und erzeugt dort ein Bild. 

Jetzt kommt es natürlch darauf an, wie gerichtet das Licht ist.

dramaticsun Von wolkigen Tagen kennt man es, wenn die Sonne durch Wolkenlücken strahlt und man helle Strahlen erkennen kann, Diese sogenannten Strahlenbündel sind konzenttriertes Licht, die sich vom restlichen eher gedämpften Licht abheben.

Für sehr harte, kantige und grafische Motive ist hartes Licht meist günstiger, denn die Strukturen werden verstärkt. Softes, gedämpftes Licht hingegen ist, wie man schon vermuten kann, geeigneter für weiche eher empfindliche Motive wie Portraits von Frauen und Kindern, auch bei Macros ist weiches Licht wegen der gleichmässigen Ausleuchtung idealer und selbst Tierefotos profitieren von den weicheren Schatten.

Und genau darauf kommt es in der Fotografie an, dass das passende Licht zum Motiv ausgewählt wird, damit ein harmonisches Gesamtergebnis erzeugt wird.

"hartes und weiches Licht"

Doch wie schaut es im Einzelnen aus? 

Wie bereits erwähnt gibt die Beschaffenheit des Motivs die optimale Lichtsituation vor.

Kommt es darauf an die Strukturen zu betonen, dann ist hartes gerichtetes Licht besser. Bei Verwendung eines Blitzes würde dies bedeutet, dass dieser direkt auf auf das Motiv gerichtet ist und kein Diffusor oder andere Weichmacher eingesetzt werden.

DSC09328-2.jpg

Kantige oder für hartes Licht geeignete Motive sind:

- Gebäude die durch harte Schatten erst Ihre Form bekommen
- Bei Portraits von Männern, gibt ein Hartes Licht dem ganzen Bild meist mehr einen maskulienen Eindruck.
- Architekturfotos wirken stärker, wenn durch das harte Licht Kontraste verstärkt werden.
- Interieur-Aufnahmen, die einen gewissen Charakter aufweisen sollen.
- wenn Schlagschatten gewünscht sind, z.B. eine Allee in der Landschaftsfotografie
- Mauerwerke
- Laute, erschreckende, beängstigende, schockierende oder chaotische Motive
- Motive mit überwiegend harten, geraden Linien

Eher weiche, sanfte Motive sind:

- Portraits von Frauen und Kindern
- Tiere und Pflanzen
- Makros, wo Schlagschatten eher ungewünscht sind
- Intime, harmonische und ruhige Motive
- Motive mit überwiegend runden und weichen Linien

DSC05278-2.jpg

Wo finde ich welches Licht?

Die Aufgabe eines richtigen Fotografen ist es das passende Licht zum Motiv zu finden und das ist oft gar nicht so einfach.

DSC05083.jpgStellen wir uns einmal vor, wie wollen eine Burg fotografieren. Wie wandern also durch die Natur und finden einen Standort, von wo aus die Burg richtig schön in der Landschaft platziert ist und eigentlich nur noch das Foto erstellt werden müsste. Viele Leute werden von dieser Stelle auch gleich ein Foto erstellen. Doch was ist wenn der Himmel bewölkt ist? Ja was ist dann? Genau das Licht ist sehr weich, flach und langweilig. Was sich im Foto wiederspiegelt. Jetzt will ich etwas reizen und sage mal, dass die meisten von Euch dann auch total von ihrer Leistung überzeugt sind und mit diesem Foto hausieren gehen als wären sie die Fotografen schlecht hin. Jetzt ist ein Fotograf aber nicht nur ein Auslöser drücker, sondern ein kreativer Geist, der, wenn er sich denn als Fotograf bezeichnen möchte, auf das passende Licht wartet. Sicherlich kann ein Foto in einer schlechten Situation als Gedankenstütze dienlich sein, wenn es darum geht, weitere Maßnahmen zu planen. Sei es das passende Licht kommt an diesem Tag einfach nicht zu stande oder das Wetter schlägt um und man muss die Aktion abbrechen.

Doch was wäre nun eine passende Lichtsituation? Der blaue Himmel ohne Wolken bei strahlender Sonne?

Nein nicht wirklich. Wobei dies natürlich je nach Standort durchaus auch sein kann.

Es ist allerdings so, dass Wolken gar nicht so negativ sind. Denn sie bringen Struktur in den Himmel. Im Gegensatz zu einem einheitlichen grau oder blau, bringen unterschiedliche Wolken mehr Abwechslung in  diesen Bereich des Fotos. Am Anfang habe ich etwas von Strahlenbündel und Wolkenlücken geschrieben. Auf genau so etwas sollte in diesem Foto der Burg, dass erstellt werden soll, gewartet werden. Das Gemeine daran ist, dass das Warten meisten wirklich Zeit in Anspruch nimmt. Dies sollte auch nicht zur Lebensaufgabe werden und muss je nach Motiv abgewogen werden, in wie weit es sich lohnt zu warten. Nichts desto trotz warten wir für dieses Beispiel nun. Angenommen wir machen dies nun im Winter. Jedoch Tag ein Tag aus ist der Himmel mit einer langweiligen grauen Masse bedeckt, die weder Löcher noch Struktur aufweist. Also warten wir Woche für Woche. Bei dieser Warterei geht es nicht darum vor Ort sich die Beine in den Bauch zu stehen, denn wir sind ja nicht doof. Sondern wir machen uns den Wetterbericht zu nutze und achten darauf, wann sich die Möglichkeit ergibt, dass die passende Lichtsituation gewährleistet ist. Gespannt warten wir also auf den Tag, wo Wolkenlücken entstehen.

Eine Tages wachen wir auf und die Sonne scheint uns ins Gesicht. Ein paar wenige Wolken ziehen über das Firmament und im ersten Moment denken wir "Ach nö, wieder nichts mit Wolkenlücken und stattdessen blauer Himmel. Ist ja doof, die ganze Zeit Wolken und dann genau das krasse Gegenteil. Bringt uns ja auch nichts."

Weit gefehlt. Alleine eine Wolke kann auf einem blauen Himmel bereits den Unterschied machen.

DSC03214_1.JPG

Wie kann das sein?

Die Sonne ist eine sehr helle Lichtquelle, die ein sehr hartes Licht bei klarem Himmel auf alles wirft, dass von diesem getroffen werden kann. Das Ergebnis sind sehr starke Reflektionen, die ebenfalls hart abgebildet werden können. Gleichzeit sind auf Grund der starken Reflektionen, Flächen welche sich unter den bereits ausgeleuchteten Flächen befinden sehr dunkel. Der chrakteristische Schlagschatten entsteht.

Bewegt sich nun eine Wolke vor die Sonne, dann wird das harte Licht gestreut und bekommt einen weichen Charakter. Schlagschatten können sich nicht mehr ausbilden. Viel mehr sind nun auch die anderen Bereiche im Motiv sichtbar, weil die Reflektionen nicht so stark sind und sich das Licht mehr auf weiter hinten angeordnete Flächen verteilt.

Kommen wir zu unserer Burg zurück. Eine Burg ist ein hartes, rustikales und charakterisches Motiv. Hier ist hartes Licht erforderlich um die Strukturen zu verstärken, die durch die entstehenden Schlagschatten richtig zur Geldung kommen. Meist stehen Burgen auf bewaldeten Hügel und weiten Landschaften, die einen landschaftlich typischen soften Charm haben. Auf Grund dieser Motivwahl wird schon klar, wo welches Licht vorhanden sein muss.

Ideal ist also, wenn die Burg direkt durch das Sonnenlicht angestrahlt wird und der Rest mit gedämpften Licht ausgeleuchtet ist. Dies führt zur rauen Charakterunterstreichung der Burg im Kontrast zu den weichen Landschaftesformen, welche durch das weiche Licht nur ausgeleuchtet werden. Genau diese Lichtsituation erhalten wir, wenn die Sonne durch ein Loch in der Wolkendecke auf die Burg scheint, und zwar nur auf die Burg. Und genau auf so etwas muss man achten in der Fotografie und wenn man darauf achten, darf man sich als Fotograf bezeichnen.

Denn und darauf werde ich in meinen kommenden Beiträgen immer zu sprechen kommen. Nicht der Auslöser macht den Fotografen, sondern der geramte Denkprozeß bevor man auslöst, charakterisiert den Fotografen.

Nichts desto trotz kann es auch mit Glück passieren, dann man zufällig am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, beim richtigen Licht, mit dem richtigen Objektiv, das passende Motiv vor sich hat. Allerdings ist der Denkprozeß hierbei immer noch der gleiche, denn sonst sieht man nicht, dass alles passt.

Kann man nicht einfach ein Foto nehmen und es digital aufarbeiten, so dass eine Lichtsituation eingebaut wird?

Dies geht, jedoch muss mit großen Abstrichen gerechnet werden. Zum Einen wird die Lichtsituation immer künstlich wirken, denn die typischen Charakteristika, welche sich in jedem Bereich des Fotos entstehen können nicht im gesamten Umfang erfasst werden. Und zum Anderen verlieren bearbeitete Fotos durch starkes aufhellen, abdunkeln und bearbeiten der Kontraste und Sättigung an Qualität. Ein von Anfang an richtig erstelltes Foto ist durch kein digitales Produkt ersetzbar,

Gruß

Bernd
www.skymountain.de - Lebe jetzt, nicht später!

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